Albarossa

Albarossa

Piemonte Albarossa DOC

Jahrgang:
2013

Traubensorte:
100 % Albarossa

Alkoholvolumen:

13.5 %

Degustation: 
Tiefes, klares Rubinrot fast violett. In der Nase frische rote Beeren und Pflaumen.
Am Gaumen imposant und ausdrucksstark mit lebhafter Säure und samtigen Tanninen. Fruchtige Aromen von Waldbeeren, Sauerkirschen und Preiselbeeren und würzige Tabak- und Ledernoten. Langer wärmender Abgang.

Harmoniert mit kräftigen Fleischgerichten, würzige Speisen und gereiftem Käse

Genuss:
ab sofort, bis 2021

Preis:
Fr. 23.00 (75cl)

Preli’s Albarossa hat eine lange Storry – Die Geschichte des ALBAROSSA fing 1938 an, als Dr. Prof. Giovanni Dalmasso, einer der bedeutensten Ampelografen (Professor der Rebsortenkunde) seiner Zeit, aus der Fantasie heraus das Piemont in ein einziges grosses Terroir zu verwandeln, die zwei wichtigsten Traubensorten BARBERA und NEBBIOLO zu einer eigenständigen Traubensorte ALBAROSSA kreuzte. Die neue Kreuzung wurde aber nie angeplanzt, sondern abgelegt und archiviert.

Erst 50 Jahre später wurde die Forschungsanstalt für Weinbau in Turin auf die Rebe aufmerksam und begann erste Versuchsplanzungen vorzunehmen. Die erstaunlichen Resultate führten im Jahre 2001 erstmals dazu, die Sorte auf die Liste der empfehlenswerten piemontesischen Rebbau-Sorten aufzunehmen. Im Jahre 2009 erfolgte auch ein eigenes DOC (Piemonte Albarossa DOD). Renommierte Produzenten wie Michele Chiarlo oder Banfi fingen an das Potential dieser Traubensorte zu entdecken. Mit rund 50 Hektaren Rebfläche nur im Piemont, vor allem im Monferrato rund um Alessandria und Acqui Terme bleibt ALBAROSSA eine absolute Rarität.
Nähere Untersuchungen haben dann ergeben dass es sich beim „Vater“ dieser neuen Rebsorte nicht um den bekannten NEBBIOLO aus dem Piemont handelt, sondern an naher Verwandter aus der Ardèche dem NEBBIOLO DI DRONERO.

ALBAROSSA reift spät und bevorzugt sonnige, trockene Hänge mit reichlich Kalk. Die Weine sind sehr eigenwillig und ausdrucksstark, imponieren durch ihr tiefes rubinrot, fast violett, verführerischer Frucht, würzigen Tabaknoten, vollem Körper und samtigen Tanninen. Sie verträgt den Ausbau im Stahltank, grossen Eichfässern sowie in Barriques sehr gut und auch als Spätlese oder mit leicht angetrocknetem Traubengut ergaben Sie in jüngster Zeit exzellente Resultate.

 

Vinifikation:
Pro Hektar beträgt der Ertrag 6-8 Tonnen, 600 – 800 g/m2 Die Lese erfolgt normalerweise in der ersten Oktoberwoche und wird von Hand durchgeführt. Das Traubengut wird sofort im Weinkeller sanft gepresst und kommt zur Gärung in Edelstahltanks mit kontrollierter Temperatur.

Ausbau:
12 Monate in grossen slowenischen Eichenfässer. Zur Verfeinerung noch 6 Monate Flaschenruhe.